Wir kennen schon alles: #html5, #css3, #responsive webdesign, #mobile first und #flex layout. Und das alles #barrierefrei? Aber klar doch, weil mir #accessibility einfach Spass macht.
0 thoughts on “Barrierefreiheit ist kein Geschäft”
Ich finde solche Abgrenzungen nicht wirklich hilfreich. Oft betreffen sie ohnehin eher die argumentative Ebene – wie verkaufe ich es auch dem Kunden, dem “reine” Behindertenunterstützung nicht zu verkaufen ist.
Stattdessen sind Barrierefreieheit, Usability, Standardtreue u.a. alle Varianten des übergeordneten Themas Qualität.
Und hier liegt das eigentliche Problem. Es gibt weder ein Bewußtsein für Qualität, noch entsprechende Bewertungssysteme, von Regularien ganz zu schweigen, um die Qualität einer Website festzustellen.
PS: Wa sist denn merkwürdig an dem Begriff Barrierearmut? Ich finde ihn passender und ehrlicher als das absolute Barrierefreiheit.
Hallo Kai, es sollte sicherlich eine Abgrenzung sein, aber besonders war es eine polemische. Wer meinen Blog mitliest, würde mir sicherlich nicht unterstellen, dass ich ein Scheuklappen-Denken vertrete. :-)
Ja – sicherlich hat man immer Schwierigkeiten, dem Kunden das Thema Barrierefreiheit nur mit der Anbindung Behinderung zu verkaufen. Aber: bis dato sind es ja Kunden, die gesetzlich dazu verpflichtet sind und somit kann und muss man ihnen genau das Thema so verkaufen.
Dass Barrierefreiheit im ganz allgemeinen Rahmen Qualität steht, steht ausser Frage. Ich widerspreche Dir hier nur insofern, dass ich denke, man muss bei sich selbst anfangen und ein Bewußtsein für Bewertung und Regularien schaffen.
Etwa den Kunden darauf verweisen, dass es Möglichkeiten der Zertifizierung in der Barrierefreiheit gibt (DIN Cert, BIK 95 und 90 plus). Und wenn man sich etwa durch die BIK 95 plus Liste arbeitet, hat man schon sehr viel mehr als nur für die Qualität einer Webseite getan.
Ich halte diese Abstufungen in den Begrifflichkeiten im Thema Barrierefreiheit für kritisch, und nicht nur in Punkto Begrifflichkeit. Leider zieht das zu oft auch eine praktische Einschränkung mit sich, die eher einer Verwässerung gleich kommt, die man dann noch weniger zertifizieren kann als den Versuch, eine möglichst umfassende Barrierefreieheit zu erzielen.
Und: das Thema Ehrlichkeit finde ich in diesem Bereich auch problematisch. Wer ist wem gegenüber ehrlich oder ehrlicher? Dem Kunden oder dem potentiellen Nutzer?
Ich finde solche Abgrenzungen nicht wirklich hilfreich. Oft betreffen sie ohnehin eher die argumentative Ebene – wie verkaufe ich es auch dem Kunden, dem “reine” Behindertenunterstützung nicht zu verkaufen ist.
Stattdessen sind Barrierefreieheit, Usability, Standardtreue u.a. alle Varianten des übergeordneten Themas Qualität.
Und hier liegt das eigentliche Problem. Es gibt weder ein Bewußtsein für Qualität, noch entsprechende Bewertungssysteme, von Regularien ganz zu schweigen, um die Qualität einer Website festzustellen.
PS: Wa sist denn merkwürdig an dem Begriff Barrierearmut? Ich finde ihn passender und ehrlicher als das absolute Barrierefreiheit.
Hallo Kai,
es sollte sicherlich eine Abgrenzung sein, aber besonders war es eine polemische. Wer meinen Blog mitliest, würde mir sicherlich nicht unterstellen, dass ich ein Scheuklappen-Denken vertrete. :-)
Ja – sicherlich hat man immer Schwierigkeiten, dem Kunden das Thema Barrierefreiheit nur mit der Anbindung Behinderung zu verkaufen. Aber: bis dato sind es ja Kunden, die gesetzlich dazu verpflichtet sind und somit kann und muss man ihnen genau das Thema so verkaufen.
Dass Barrierefreiheit im ganz allgemeinen Rahmen Qualität steht, steht ausser Frage. Ich widerspreche Dir hier nur insofern, dass ich denke, man muss bei sich selbst anfangen und ein Bewußtsein für Bewertung und Regularien schaffen.
Etwa den Kunden darauf verweisen, dass es Möglichkeiten der Zertifizierung in der Barrierefreiheit gibt (DIN Cert, BIK 95 und 90 plus). Und wenn man sich etwa durch die BIK 95 plus Liste arbeitet, hat man schon sehr viel mehr als nur für die Qualität einer Webseite getan.
Ich halte diese Abstufungen in den Begrifflichkeiten im Thema Barrierefreiheit für kritisch, und nicht nur in Punkto Begrifflichkeit. Leider zieht das zu oft auch eine praktische Einschränkung mit sich, die eher einer Verwässerung gleich kommt, die man dann noch weniger zertifizieren kann als den Versuch, eine möglichst umfassende Barrierefreieheit zu erzielen.
Und: das Thema Ehrlichkeit finde ich in diesem Bereich auch problematisch. Wer ist wem gegenüber ehrlich oder ehrlicher? Dem Kunden oder dem potentiellen Nutzer?
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