Die Barrierefreiheit heranzoomen: ein Ausblick

Als ich letzthin den Relaunch von zeldman.com ein wenig unter die barrierefreie Lupe genommen habe und dabei das fixe Pixel-Layout etwas überrascht zur Kenntnis genommen habe, gab es sofort Kritik. Sieht man sich die Diskussion in Sachen Pixel-Revival und Page Zoom in den aktuellen Browsern an, spürt man, wir bewegen uns offenbar auf wieder unsicherem Terrain.

Unsicheres Terrain wäre ja durchaus nichts ungewohntes – schon gar nicht in der barrierefreien Optimierung. Leider ist die Diskussion eher durch die übliche Abgrenzungsstrategie gekennzeichnet – was den Frontendbereich nur zu oft kennzeichnet: Ist es nicht Flash, gegen das man sich absetzt, dann sind es jetzt flexiblere Layoutformen – insbesondere elastisches Layout in em realisiert. Und wenn gar nichts mehr hilft, dann fängt man schlicht an zu mauern und gibt dem Pixel die Alleinherrschaft zurück, die er im übrigen nie verloren hat.

Artikel weiterlesen

Check My Colours: neuer Online-Farbkontrast-Test

Ganz frisch jetzt im Juni online gegangen: der Online-Farbkontrast-Test Check My Colours. Damit haben wir ein weiteres Werkzeug, um Farbkontraste auf Webseiten nach den gängigen Vorgaben des WCAG 2 zu überprüfen. Die Farbhelligkeit wird noch nach WCAG 1.0 gemessen.

checkmycolours - Logo

Artikel weiterlesen

WCAG 2: was ist dann 200% Vergrößerung

Langsam aber sicher arbeite ich mich durch die Ecken und Kanten des WCAG 2 durch und stecke derzeit fest an der Skalierbarkeit. Laut WCAG 2 gilt, dass Text ohne assistive Technologie auf 200% vergrößerbar sein soll.

1.4.4 Resize text: Except for captions and images of text, text can be resized without assistive technology up to 200 percent without loss of content or functionality. (Level AA)

Quelle:WCAG 2

Mein Problem ist, wie definiert sich nun die 200%? Das WCAG 2 definiert das nicht weiter, nur in einem Beispiel, wird auf einen Nutzer verwiesen, der die Schrift von 1em auf 1.2 em vergrößert.

Artikel weiterlesen

Die Webprärie und ihre Kritik: ein abgehalfterter Blick

Der Deutschen Mulitmedia Awards (DMA) steht weiterhin im Zeichen der Kritik. Nach der Codekritik von Jens Grochtdreis versucht nun Gerrit van Aaken mit Killt die Killer-Websites! die kreative Zunft dort zu packen, wo es ihnen am wehsten tut: bei ihrer Coolness, die sich gerne kreativ verspielt, aber letztlich in ihren Arbeiten zu oft selbst beschränkt.

Man kann Gerrit durchaus nur zustimmen – ich denke jeder von uns hat so seine Erfahrungen mit Kreativen – für mich sind es dann eher die Designer – , die einem gerne täglich auf die wunderbar andere Welt der coolen, hippen Seiten aufmerksam machen. Als wüsste man nicht selbst genau, es gibt auch noch etwas außerhalb von Auftritt xy, Anwendung ab und Microsite def.

Artikel weiterlesen