Wir kennen schon alles: #html5, #css3, #responsive webdesign, #mobile first und #flex layout. Und das alles #barrierefrei? Aber klar doch, weil mir #accessibility einfach Spass macht.
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Barrierefreiheit: immer noch in der argumentativen Beta
8 thoughts on “Barrierefreiheit: immer noch in der argumentativen Beta”
Hi Sylvia,
schön, dass Du wieder Zeit und Lust gefunden hast, einen Deiner wirklich guten und lehrreichen Artikel zu verfassen. Dein Blog wird so langsam eine der wichtigsten Anlaufstellen in Deutschland für Barrierefreiheit.
Hallo Sylvia, erstmal Danke für deine Kritik. Ich finde es wichtig, dass du auf diesen Artikel eingehst. Aber er soll und kann lediglich die Oberfläche der Thematik beleuchten und zum Nachdenken anregen. Dem Leser ist es freigestellt mehr in die Tiefe zu gehen. Und natürlich, für jeden Bereich im Webdesign gibt es Spezialisten, die mehr im Thema stecken.
Trotzdem möchte ich zu ein paar Punkten kurz Stellung nehmen: 1.) Farbfehlsichtigkeit dient hier lediglich als Beispiel. Habe ich leider nicht genügend betont. 2.) Eine Farbe definiert sich immer über Farbton (hue), Sättigung, Hellwert (value). Also ist Kontrast sehr wohl abhängig von den gewählten Farben. Der Screenshot von snook.ca zeigt das deutlich. 3.) “…Was ist ein gemusterter Hintergrund und warum sollte man das auch machen, wichtigen, lesbaren Text auf diesen zu setzen?…” Ich kenne mehr als genug Beispiele, in denen eben dieses gemacht wird. 4.) Diesen Satz: “…oder der Hinweis, dass die Farbpalette in vollem Umfang zur Verfügung steht, eben gerade nicht, weil sich viele Kombinationen aufgrund von Kontrastproblemen ausschliessen..”" bitte vollständig zitieren: “Die Farbpalette steht also nach wie vor in vollem Umfang zur Verfügung, es muss aber immer darauf geachtet werden, welche Farbkombinationen man verwendet.”
Hallo, Was javascript anbelangt ist nicht alles so blitz blank wie es vorgegeben wird. Es wäre ja alles so toll gäbe es nicht die fast täglichen Sicherheitslöcher in den diversen Engines. Die ach so tollen Extensions von diesem oder jenem Framework, die unter anderem mit barrierefreiheit promoted werden, weiss der teufel ob diese in 2 Jahren noch überhaupt weiterentwickelt werden und spätestens beim nächsten Browserupgrade nicht mehr funktionieren. Bugs bugs bugs. Mir grausst wenn ich an javascript denke und die Zeit die ich damit verplempere.
Ich denke dass die enorme Komplexitätssteigerung in den letzten Jahren (und kein ende in sicht) uns dahin führt den Boden unter den Füssen zu verlieren. Wir rennen den Innovationen hinterher in der Erwartung dass alles besser wird. Aber ist das tatsächlich so?
grundsätzlich gehen wir da sicherlich konform, dass man nicht alles in die Tiefe argumentieren kann. Aber – und da möchte ich Dir schon widersprechen, auch ein Artikel, der nur die Oberfläche darstellen soll, wie Du anmerkst, sollte eindeutig und genau genug sein, dass der Leser alle wichtigen Infos auch richtig einordnet.
Das war mir bei Deinem Artikel einfach zu wenig genau, ich weiss durchaus, wie Du alles gemeint hast, aber ich habe halt einen anderen Hintergrund schon. Für Einsteiger und Leser, die sich da und dort schon etwas besser auskennen, war das einfach zu wenig genau.
Das wollte ich mit meiner Kritik sagen. Dein Artikel läßt zuviele Ecken und Kanten offen. :) Dadurch können Missverständnisse auftreten.
Zu Deinen Detailanmerkungen: Ich habe nur den Bezug auf Kontrast in Deinem Artikel rausgelesen, nicht den Farbaspekt. Vielleicht auch ein Hinweis, dass das Thema noch nicht ganz rund war. Was die gemusterten Hintergründe angeht, müsste man erst mal definieren, was Du darunter verstehst. :) Ich habe in meinem ganzen Entwicklerleben noch keinen Text auf gemustertem Hintergrund umsetzen müssen und da bin ich auch froh drum. Ich hab das einfach nicht verstanden, was Du damit meinst.
Die letzte Anmerkung war mehr eine sprachliche, die Farbpalette steht eben nicht in vollem Umfang zur Verfügung, weil eben nur eingeschränkt. Das war mehr der Hinweis darauf, dass es sprachlich für mich das nicht so zusammenpasst. :)
Nun ja, sowas ist immer relativ und ich strebe das auch nicht an. Freilich wäre mir lieber, es würden mehr aktuelle Themen aufgenommen und auch mehr diskutiert. Ich versuche das anzustossen, soweit es meine Ressourcen auch zulassen.
hm, etwas schwierig auf so einen Rundumschlag zu antworten. :) Es stimmt sicherlich, dass wir einen weitaus höheren Komplexitätsgrad mittlerweile gerade in der Entwicklungsarbeit haben, weil die Entwicklung einfach komplexer und schneller voranschreitet. Oder es kommt uns auch nur so vor, wer weiss.
Aber, wichtige Entwicklungen wie Js-Frameworks als Standards darf man nicht so einfach damit abtun, weil es in 5 Jahren vielleicht schon wieder anderes gibt. Was ich nicht wirklich glaube. Die Spannen werden sicherlich um einiges länger sein.
Wichtig ist auch, dass Js-Frameworks wie jQuery oder Dojo tatsächlich sehr viel Wert auf Fallbacks und Barrierefreiheit legen. Insofern hat sich da wirklich viel getan und das kann man einfach mal anerkennen, anwenden und abwarten, wie sich alles entwickeln wird.
Welcher Entwickler weiss schon ob diese oder jene JS-Bibliothek die er vor 2 Jahren in einem Projekt verwendet hat wegen Bugs oder Sicherheitslücken dringend ersetzt werden muss. Dazu braucht es Wartung von Projekten und dementsprechend Zeit. Je mehr Bibliotheken verwendet werden desto grösser ist dieser Wartungsaufwand. Sicherheit ist mitlerweile zu so einem komplexen Thema geworden, dass nur noch einige wenige Experten mitreden können. Als normaler Entwickler kann man nur hoffen, dass alles gut geht.
Man kann sich bei jedem Projekt fragen; was der tatsächliche Vorteil von Javascript ist, u.a. auf Bezug von Barrierefreiheit, wenn man alle Fakten gegeneinander abwägt. (Wartung, Ajax, Sicherheit,…).
Das klinkt jetzt vielleicht ein wenig konservativ, aber ich schlaf besser wenn ich es fertiggebracht habe Projekte mit purem html, und so weit es eben möglich war barrierefrei erstellt zu haben. (Dieses als Abschlusssatz von einem der an Barrierefreiheit intersssiert ist, sich aber nicht als Experte in dieser Disziplin betrachtet.)
Sicherlich hast Du recht, dass man sich immer wieder Gedanken machen muss, was mit Javascript gelöst werden soll. Diese Frage sollte sowieso immer am Anfang stehen.
Auch sollte man immer bei einem Framework bleiben und nicht mehrere einbinden, schon aus Gründen der Übersichtlichkeit, Wartbarkeit und der Größe – mehrere Frameworks würden ja alles extrem aufblähen. Bei der Entscheidung für ein barrierefreies Framework hat man dann halt nicht immer die große Auswahl, auch unterscheiden sich Frameworks dann auch schlicht in der jeweiligen Anwendbarkeit. Aber für 80% der Fälle ist jQuery da eine gute und hinreichende Wahl.
Hi Sylvia,
schön, dass Du wieder Zeit und Lust gefunden hast, einen Deiner wirklich guten und lehrreichen Artikel zu verfassen. Dein Blog wird so langsam eine der wichtigsten Anlaufstellen in Deutschland für Barrierefreiheit.
Dankeschön für Deine Mühe und die Arbeit!
Gruß, Andreas
Hallo Sylvia,
erstmal Danke für deine Kritik. Ich finde es wichtig, dass du auf diesen Artikel eingehst.
Aber er soll und kann lediglich die Oberfläche der Thematik beleuchten und zum Nachdenken anregen. Dem Leser ist es freigestellt mehr in die Tiefe zu gehen. Und natürlich, für jeden Bereich im Webdesign gibt es Spezialisten, die mehr im Thema stecken.
Trotzdem möchte ich zu ein paar Punkten kurz Stellung nehmen:
1.) Farbfehlsichtigkeit dient hier lediglich als Beispiel. Habe ich leider nicht genügend betont.
2.) Eine Farbe definiert sich immer über Farbton (hue), Sättigung, Hellwert (value). Also ist Kontrast sehr wohl abhängig von den gewählten Farben. Der Screenshot von snook.ca zeigt das deutlich.
3.) “…Was ist ein gemusterter Hintergrund und warum sollte man das auch machen, wichtigen, lesbaren Text auf diesen zu setzen?…” Ich kenne mehr als genug Beispiele, in denen eben dieses gemacht wird.
4.) Diesen Satz:
“…oder der Hinweis, dass die Farbpalette in vollem Umfang zur Verfügung steht, eben gerade nicht, weil sich viele Kombinationen aufgrund von Kontrastproblemen ausschliessen..”"
bitte vollständig zitieren:
“Die Farbpalette steht also nach wie vor in vollem Umfang zur Verfügung, es muss aber immer darauf geachtet werden, welche Farbkombinationen man verwendet.”
Viele Grüße,
Henry
Hallo,
Was javascript anbelangt ist nicht alles so blitz blank wie es vorgegeben wird. Es wäre ja alles so toll gäbe es nicht die fast täglichen Sicherheitslöcher in den diversen Engines. Die ach so tollen Extensions von diesem oder jenem Framework, die unter anderem mit barrierefreiheit promoted werden, weiss der teufel ob diese in 2 Jahren noch überhaupt weiterentwickelt werden und spätestens beim nächsten Browserupgrade nicht mehr funktionieren. Bugs bugs bugs. Mir grausst wenn ich an javascript denke und die Zeit die ich damit verplempere.
Ich denke dass die enorme Komplexitätssteigerung in den letzten Jahren (und kein ende in sicht) uns dahin führt den Boden unter den Füssen zu verlieren. Wir rennen den Innovationen hinterher in der Erwartung dass alles besser wird. Aber ist das tatsächlich so?
@Henry
grundsätzlich gehen wir da sicherlich konform, dass man nicht alles in die Tiefe argumentieren kann. Aber – und da möchte ich Dir schon widersprechen, auch ein Artikel, der nur die Oberfläche darstellen soll, wie Du anmerkst, sollte eindeutig und genau genug sein, dass der Leser alle wichtigen Infos auch richtig einordnet.
Das war mir bei Deinem Artikel einfach zu wenig genau, ich weiss durchaus, wie Du alles gemeint hast, aber ich habe halt einen anderen Hintergrund schon. Für Einsteiger und Leser, die sich da und dort schon etwas besser auskennen, war das einfach zu wenig genau.
Das wollte ich mit meiner Kritik sagen. Dein Artikel läßt zuviele Ecken und Kanten offen. :) Dadurch können Missverständnisse auftreten.
Zu Deinen Detailanmerkungen:
Ich habe nur den Bezug auf Kontrast in Deinem Artikel rausgelesen, nicht den Farbaspekt. Vielleicht auch ein Hinweis, dass das Thema noch nicht ganz rund war. Was die gemusterten Hintergründe angeht, müsste man erst mal definieren, was Du darunter verstehst. :) Ich habe in meinem ganzen Entwicklerleben noch keinen Text auf gemustertem Hintergrund umsetzen müssen und da bin ich auch froh drum. Ich hab das einfach nicht verstanden, was Du damit meinst.
Die letzte Anmerkung war mehr eine sprachliche, die Farbpalette steht eben nicht in vollem Umfang zur Verfügung, weil eben nur eingeschränkt. Das war mehr der Hinweis darauf, dass es sprachlich für mich das nicht so zusammenpasst. :)
@Andreas
Nun ja, sowas ist immer relativ und ich strebe das auch nicht an. Freilich wäre mir lieber, es würden mehr aktuelle Themen aufgenommen und auch mehr diskutiert. Ich versuche das anzustossen, soweit es meine Ressourcen auch zulassen.
@Armand
hm, etwas schwierig auf so einen Rundumschlag zu antworten. :) Es stimmt sicherlich, dass wir einen weitaus höheren Komplexitätsgrad mittlerweile gerade in der Entwicklungsarbeit haben, weil die Entwicklung einfach komplexer und schneller voranschreitet. Oder es kommt uns auch nur so vor, wer weiss.
Aber, wichtige Entwicklungen wie Js-Frameworks als Standards darf man nicht so einfach damit abtun, weil es in 5 Jahren vielleicht schon wieder anderes gibt. Was ich nicht wirklich glaube. Die Spannen werden sicherlich um einiges länger sein.
Wichtig ist auch, dass Js-Frameworks wie jQuery oder Dojo tatsächlich sehr viel Wert auf Fallbacks und Barrierefreiheit legen. Insofern hat sich da wirklich viel getan und das kann man einfach mal anerkennen, anwenden und abwarten, wie sich alles entwickeln wird.
@Sylvia Egger
Hallo nochmal,
Welcher Entwickler weiss schon ob diese oder jene JS-Bibliothek die er vor 2 Jahren in einem Projekt verwendet hat wegen Bugs oder Sicherheitslücken dringend ersetzt werden muss. Dazu braucht es Wartung von Projekten und dementsprechend Zeit. Je mehr Bibliotheken verwendet werden desto grösser ist dieser Wartungsaufwand. Sicherheit ist mitlerweile zu so einem komplexen Thema geworden, dass nur noch einige wenige Experten mitreden können. Als normaler Entwickler kann man nur hoffen, dass alles gut geht.
Man kann sich bei jedem Projekt fragen; was der tatsächliche Vorteil von Javascript ist, u.a. auf Bezug von Barrierefreiheit, wenn man alle Fakten gegeneinander abwägt. (Wartung, Ajax, Sicherheit,…).
Das klinkt jetzt vielleicht ein wenig konservativ, aber ich schlaf besser wenn ich es fertiggebracht habe Projekte mit purem html, und so weit es eben möglich war barrierefrei erstellt zu haben. (Dieses als Abschlusssatz von einem der an Barrierefreiheit intersssiert ist, sich aber nicht als Experte in dieser Disziplin betrachtet.)
@Armand
Sicherlich hast Du recht, dass man sich immer wieder Gedanken machen muss, was mit Javascript gelöst werden soll. Diese Frage sollte sowieso immer am Anfang stehen.
Auch sollte man immer bei einem Framework bleiben und nicht mehrere einbinden, schon aus Gründen der Übersichtlichkeit, Wartbarkeit und der Größe – mehrere Frameworks würden ja alles extrem aufblähen. Bei der Entscheidung für ein barrierefreies Framework hat man dann halt nicht immer die große Auswahl, auch unterscheiden sich Frameworks dann auch schlicht in der jeweiligen Anwendbarkeit. Aber für 80% der Fälle ist jQuery da eine gute und hinreichende Wahl.