Wir kennen schon alles: #html5, #css3, #responsive webdesign, #mobile first und #flex layout. Und das alles #barrierefrei? Aber klar doch, weil mir #accessibility einfach Spass macht.
Ich habe schon viele “Szenen” miterlebt (z.T. auch geprägt) und dabei immer wieder festgestellt: Es gibt Macher, und es gibt Besserwisser. Es gibt Pragmatiker, und es gibt Ideologen. Nach meiner Erfahrung ist es am befriedigsten, wenn man einfach tut, was man für richtig hält, und die “Szene” sich selbst überlässt.
Das mag durchaus so stimmen. :) Ich bevorzuge jetzt auch, die Szene sich selbst zu überlassen. Aber: Gerade die barrierefreie Szene würde mehr Input, mehr kompetente Leute brauchen. Schade.
Die Basisarbeit ist der Knackpunkt. Es bringt die Welt nicht nach vorne, wenn elitäre Zirkel Feinstprobleme diskutieren. Barrierefreiheit muß “raus in die Welt” “draußen zum Volk” gebracht werden. Wenn Lernende (und Lehrende) der Webentwicklung Barrierefreiheit als normalen Bestandteil kennen, sind wir einen großen Schritt weiter. Und da passiert schon was… Das ist gut so und wenn die “Szene” noch nicht ganz eingeschlafen ist, geht sie mit. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Diese Basisarbeit werde ich ja weiterhin leisten und wenn sich was interessantes denn doch mal tun sollte in der barrierefreien Szene, was auch mal nicht an die bekannten Inititativen gekoppelt ist – die machen eh seit Jahren ihre, gute Arbeit -, dann bin ich auch gerne dabei.
Was einfach fehlt ist der Austauch von Entwicklern, es muss sie ja doch zuhauf geben. Irgendwo – sicherlich. :) Mir geht es halt um die aktuellen Themen: wo finde ich wirklich den besten barrierefreien Tooltip, ist der Flowplayer wirklich schon einsetzbar, wo kann man ihn barrierefreier machen etc. Mir fallen da unheimlich viele Beispiele ein. Jeder entscheidet das in seinem Entwickler-Kämmerchen. Das ist schade, da geht viel Information verloren.
Ich finde, der Link trifft den Szenebegriff aber ziemlich genau. Er ist ja auch in der Wikipedia entsprechend grob gekennzeichnet als ein soziales Netzwerk von Leuten, die sich um gemeinsame Interessen verdichten, beschrieben.
Und es gibt definitiv eine barrierfreie Szene oder soll das jetzt zur Diskussion gestellt werden?
Nein, ich möchte die Existenz einer “barrierefreien Szene” überhaupt nicht anzweifeln. Es gibt definitiv eine ;-) Eine Szene impliziert aber immer zwei Zustände – drinnen und draussen. Als “Sympathisant” könnte man nun den Eindruck gewinnen, sich erstmal in einer Szene etablieren zu müssen um sich für Barrierefreiheit einsetzen zu können. Das finde ich aus marketingtechnischer Sicht etwas ungeschickt. Warum muss man um eine gute Sache von allgemeinem Interesse eine Szene gründen? Vielleicht sollte man es in diesem Fall mal mit einer “Gemeinschaft” oder “Community” versuchen. Das klingt irgendwie besser…
Uff, dachte schon, wir würden uns jetzt über Definitionsfragen und Existenz von unterhalten … Das ist gar nicht mein Thema, ob es eine Szene gibt und welche.
Nein, so sollte das niemals verstanden werden. Ich bin ja selbst mehr aussen als innen. :) Ich halte eher wenig von Szenen, weil sie implizit eher nicht so spannende Strukturen mitbringen, über die ich mich hier nicht äußern möchte.
Und deswegen war mein Artikel kein Aufruf an ein Drinnen oder Draußen in der Szene, sondern ein durchaus sehr sehr dringlicher Aufruf an barrierefreie Webentwickler.
Also Gemeinschaft finde ich immer schwierig so als Begriff und Community impliziert für mich dann eher mehr, als eine gemeinsame Webentwicklung braucht. Weiss grade nicht so genau.
Ich sehe das durchaus so, mit einigen Leuten verbindet mich im Thema ein fachlicher Zusammenhang und letztlich ist mir das schnuppe, ob der oder die dann zu der Szene gehört. Sondern es geht darum, Themen voranzubringen. Das war meine Intention all die Jahre und ich habe in diesem Artikel einfach auch mal Frust geschoben – was ich eher selten online mache, aber manchmal sei es mir erlaubt und in einem persönlich gestalteten Blog auch mal verständlich.
Ich find es halt fachlich und persönlich schade, dass sich nicht mehr barrierefreie Webentwickler zusammentun, um an welchen Themen auch immer, gemeinsam arbeiten. Ich nehme das für den englischen Sprachraum einfach mehr wahr. Aber vielleicht habe ich da auch eine zu rosarote Brille. :)
RT @sprungmarkers: Die barrierefreie Szene – eine Unlust http://url.ie/2vw5 – nur ne halbe Volksrede und auch die voraussichtlich letzte …
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Ich habe schon viele “Szenen” miterlebt (z.T. auch geprägt) und dabei immer wieder festgestellt: Es gibt Macher, und es gibt Besserwisser. Es gibt Pragmatiker, und es gibt Ideologen. Nach meiner Erfahrung ist es am befriedigsten, wenn man einfach tut, was man für richtig hält, und die “Szene” sich selbst überlässt.
@Matthias
Das mag durchaus so stimmen. :) Ich bevorzuge jetzt auch, die Szene sich selbst zu überlassen. Aber: Gerade die barrierefreie Szene würde mehr Input, mehr kompetente Leute brauchen. Schade.
Die Basisarbeit ist der Knackpunkt. Es bringt die Welt nicht nach vorne, wenn elitäre Zirkel Feinstprobleme diskutieren. Barrierefreiheit muß “raus in die Welt” “draußen zum Volk” gebracht werden. Wenn Lernende (und Lehrende) der Webentwicklung Barrierefreiheit als normalen Bestandteil kennen, sind wir einen großen Schritt weiter.
Und da passiert schon was… Das ist gut so und wenn die “Szene” noch nicht ganz eingeschlafen ist, geht sie mit.
Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Arsch hu! RT @sprungmarkers Die barrierefreie Szene – eine Unlust http://url.ie/2vw5 – ein Appell – oder eben nicht. Lesen -und tun
This comment was originally posted on Twitter
@Maik
Diese Basisarbeit werde ich ja weiterhin leisten und wenn sich was interessantes denn doch mal tun sollte in der barrierefreien Szene, was auch mal nicht an die bekannten Inititativen gekoppelt ist – die machen eh seit Jahren ihre, gute Arbeit -, dann bin ich auch gerne dabei.
Was einfach fehlt ist der Austauch von Entwicklern, es muss sie ja doch zuhauf geben. Irgendwo – sicherlich. :) Mir geht es halt um die aktuellen Themen: wo finde ich wirklich den besten barrierefreien Tooltip, ist der Flowplayer wirklich schon einsetzbar, wo kann man ihn barrierefreier machen etc. Mir fallen da unheimlich viele Beispiele ein. Jeder entscheidet das in seinem Entwickler-Kämmerchen. Das ist schade, da geht viel Information verloren.
Bezeichnend ist schon, dass man von einer “Szene” spricht…
http://de.wikipedia.org/wiki/Szene_%28Volkskunde%29
@Henry Zeitler
Ich finde, der Link trifft den Szenebegriff aber ziemlich genau. Er ist ja auch in der Wikipedia entsprechend grob gekennzeichnet als ein soziales Netzwerk von Leuten, die sich um gemeinsame Interessen verdichten, beschrieben.
Und es gibt definitiv eine barrierfreie Szene oder soll das jetzt zur Diskussion gestellt werden?
Nein, ich möchte die Existenz einer “barrierefreien Szene” überhaupt nicht anzweifeln. Es gibt definitiv eine ;-)
Eine Szene impliziert aber immer zwei Zustände – drinnen und draussen. Als “Sympathisant” könnte man nun den Eindruck gewinnen, sich erstmal in einer Szene etablieren zu müssen um sich für Barrierefreiheit einsetzen zu können. Das finde ich aus marketingtechnischer Sicht etwas ungeschickt.
Warum muss man um eine gute Sache von allgemeinem Interesse eine Szene gründen? Vielleicht sollte man es in diesem Fall mal mit einer “Gemeinschaft” oder “Community” versuchen. Das klingt irgendwie besser…
Hallo Henry,
Uff, dachte schon, wir würden uns jetzt über Definitionsfragen und Existenz von unterhalten … Das ist gar nicht mein Thema, ob es eine Szene gibt und welche.
Nein, so sollte das niemals verstanden werden. Ich bin ja selbst mehr aussen als innen. :) Ich halte eher wenig von Szenen, weil sie implizit eher nicht so spannende Strukturen mitbringen, über die ich mich hier nicht äußern möchte.
Und deswegen war mein Artikel kein Aufruf an ein Drinnen oder Draußen in der Szene, sondern ein durchaus sehr sehr dringlicher Aufruf an barrierefreie Webentwickler.
Also Gemeinschaft finde ich immer schwierig so als Begriff und Community impliziert für mich dann eher mehr, als eine gemeinsame Webentwicklung braucht. Weiss grade nicht so genau.
Ich sehe das durchaus so, mit einigen Leuten verbindet mich im Thema ein fachlicher Zusammenhang und letztlich ist mir das schnuppe, ob der oder die dann zu der Szene gehört. Sondern es geht darum, Themen voranzubringen. Das war meine Intention all die Jahre und ich habe in diesem Artikel einfach auch mal Frust geschoben – was ich eher selten online mache, aber manchmal sei es mir erlaubt und in einem persönlich gestalteten Blog auch mal verständlich.
Ich find es halt fachlich und persönlich schade, dass sich nicht mehr barrierefreie Webentwickler zusammentun, um an welchen Themen auch immer, gemeinsam arbeiten. Ich nehme das für den englischen Sprachraum einfach mehr wahr. Aber vielleicht habe ich da auch eine zu rosarote Brille. :)