Wir kennen schon alles: #html5, #css3, #responsive webdesign, #mobile first und #flex layout. Und das alles #barrierefrei? Aber klar doch, weil mir #accessibility einfach Spass macht.
4 Gedanken zu “Relaunch Überraschungen: Kreis Heinsberg”
Schöne Betrachtung, ich weiss, wieviel Zeit man investieren muss, das sachlich zu tun (deswegen tu ich das kaum noch ;)), ich hab trotzdem noch ein paar Sachen hinzuzufügen, die Du wohl übersehen hast, obwohl sie ins Auge fallen: - Skalierung: schon bei 110% fällt das Impressum aus der Navigation heraus ins Unsichtbare, die Breadcrumb folgt bei 140% ins Unleserliche - das Menü links ist zwar korrekt in einer Liste, allerdings werden die Unterpunkte nicht verschachtelt. Ich weiss nicht, wie sich das in Screenreadern etc. liest, wenn ich aber CSS deaktiviere, bekomme ich zumindest eine grobe Ahnung von dem Linkbrei - zufällig die Mitarbeiterliste geklickt, da würde ich eine Tabelle erwarten. Oder eine Definitionsliste. Oder wenigstens eine Liste. Nix davon, statdessen gibt es DIV-Suppe. - bei den Alternativtexten fällt mir als erstes das Logo auf; einsam und verlassen steht da im Nichts “logo”, liest sich prima auf den Seiten: “Sie sind hier: Bürgerservice » Mitarbeiterverzeichnis logo” …
Was das Layout betrifft, so kann ich Dir auch zustimmen, ich würde mich da nicht heimisch fühlen.
Schön, dass Du auch noch weitere Punkte hinzugefügt hast. Ich habe ja angemerkt, dass ich nur einen Aspekt pro Relaunch hervorheben werde. Zum einen aus den von Dir erwähnten Zeitgründen – das kann man gar nicht leisten, jedesmal eine Vollanalyse, warum auch – und zum anderen aus Argumentationsgründen, es soll mir immer genau um einen Aspekt gehen, der rund ausgearbeiter werden soll. Das meinte ich mit Ganzheitlichkeit, auch wenn der Begriff etwas esoterisch klingen mag.
Das mit dem problematischen Skalieren merkt man hier schon auf 1024 Pixel – ich hab noch so eine Auflösung. :) Da scrollt die ganze Seite schon horizontal, was immer ein Zeichen dafür ist, dass da nicht so fein gearbeitet wurde.
Der Punkt mit dem Menü ist allerdings ziemlich bemerkenswert, habe grade noch in den Quelltext gesehen. Oh ja, ich werde das oben ergänzen müssen.
Ich stehe quasi auf der anderen des Zauns: Ich habe die Aufgabe, eine sehr grosse und komplexe Typo3-Site nachträglich für AAA fit zu machen.
Das ist detailreiche geistige Schwerarbeit und mit einem riesigen Aufwand verbunden: Zuerst liest man sich durch die unverständlichen WCAG nebst unzähligen Foren, Blogs und Richtlinien. Anschliessend macht man in unzähligen Dateien unzählige kleine Anpassungen; im Extremfall bedeutet es, die Struktur der Site und damit auch das CSS komplett umzubauen und sogar einzelne Kernfunktionen von Typo3 umzuprogrammieren.
Und dann kommen Leute wie ihr daher und meckern wegen jeder Kleinigkeit… AARRRGGGHHHH!
Nee, im Ernst: Das ist alles sehr lehrreich. Und gelegentlich sogar amüsant. Oder vielleicht einfach Galgenhumor :-).
ich stehe auch auf Deiner Seite des Zauns. :) Ich setze auch barrierefreie Webseiten um.
Naja, es lassen sich schon über die Jahre auch barrierefreie Standards entwickeln, gerade für große und komplexe Webseiten und Templates.
Ja, Meckern kommt nie gut an. :) Aber damit Standards auch im barrierefreien Bereich sich durchsetzen, muss man derartige Analysen und Hilfestellungen immer wieder machen und geben. Zum einen schärft es meine eigene Arbeit und Wahrnehmung und zum anderen hilft es anderen, besser durch Gesetzgebung und ganz konkrete Praxis zu sehen.
Freilich ist da immer auch eine gewisse Portion an Galgenhumor bei.
Schöne Betrachtung, ich weiss, wieviel Zeit man investieren muss, das sachlich zu tun (deswegen tu ich das kaum noch ;)), ich hab trotzdem noch ein paar Sachen hinzuzufügen, die Du wohl übersehen hast, obwohl sie ins Auge fallen:
- Skalierung: schon bei 110% fällt das Impressum aus der Navigation heraus ins Unsichtbare, die Breadcrumb folgt bei 140% ins Unleserliche
- das Menü links ist zwar korrekt in einer Liste, allerdings werden die Unterpunkte nicht verschachtelt. Ich weiss nicht, wie sich das in Screenreadern etc. liest, wenn ich aber CSS deaktiviere, bekomme ich zumindest eine grobe Ahnung von dem Linkbrei
- zufällig die Mitarbeiterliste geklickt, da würde ich eine Tabelle erwarten. Oder eine Definitionsliste. Oder wenigstens eine Liste. Nix davon, statdessen gibt es DIV-Suppe.
- bei den Alternativtexten fällt mir als erstes das Logo auf; einsam und verlassen steht da im Nichts “logo”, liest sich prima auf den Seiten: “Sie sind hier: Bürgerservice » Mitarbeiterverzeichnis logo” …
Was das Layout betrifft, so kann ich Dir auch zustimmen, ich würde mich da nicht heimisch fühlen.
@mike
Schön, dass Du auch noch weitere Punkte hinzugefügt hast. Ich habe ja angemerkt, dass ich nur einen Aspekt pro Relaunch hervorheben werde. Zum einen aus den von Dir erwähnten Zeitgründen – das kann man gar nicht leisten, jedesmal eine Vollanalyse, warum auch – und zum anderen aus Argumentationsgründen, es soll mir immer genau um einen Aspekt gehen, der rund ausgearbeiter werden soll. Das meinte ich mit Ganzheitlichkeit, auch wenn der Begriff etwas esoterisch klingen mag.
Das mit dem problematischen Skalieren merkt man hier schon auf 1024 Pixel – ich hab noch so eine Auflösung. :) Da scrollt die ganze Seite schon horizontal, was immer ein Zeichen dafür ist, dass da nicht so fein gearbeitet wurde.
Der Punkt mit dem Menü ist allerdings ziemlich bemerkenswert, habe grade noch in den Quelltext gesehen. Oh ja, ich werde das oben ergänzen müssen.
Ich stehe quasi auf der anderen des Zauns: Ich habe die Aufgabe, eine sehr grosse und komplexe Typo3-Site nachträglich für AAA fit zu machen.
Das ist detailreiche geistige Schwerarbeit und mit einem riesigen Aufwand verbunden: Zuerst liest man sich durch die unverständlichen WCAG nebst unzähligen Foren, Blogs und Richtlinien. Anschliessend macht man in unzähligen Dateien unzählige kleine Anpassungen; im Extremfall bedeutet es, die Struktur der Site und damit auch das CSS komplett umzubauen und sogar einzelne Kernfunktionen von Typo3 umzuprogrammieren.
Und dann kommen Leute wie ihr daher und meckern wegen jeder Kleinigkeit… AARRRGGGHHHH!
Nee, im Ernst: Das ist alles sehr lehrreich. Und gelegentlich sogar amüsant. Oder vielleicht einfach Galgenhumor :-).
Hallo Matthias,
ich stehe auch auf Deiner Seite des Zauns. :) Ich setze auch barrierefreie Webseiten um.
Naja, es lassen sich schon über die Jahre auch barrierefreie Standards entwickeln, gerade für große und komplexe Webseiten und Templates.
Ja, Meckern kommt nie gut an. :) Aber damit Standards auch im barrierefreien Bereich sich durchsetzen, muss man derartige Analysen und Hilfestellungen immer wieder machen und geben. Zum einen schärft es meine eigene Arbeit und Wahrnehmung und zum anderen hilft es anderen, besser durch Gesetzgebung und ganz konkrete Praxis zu sehen.
Freilich ist da immer auch eine gewisse Portion an Galgenhumor bei.