World Usability Day 2008 – Düsseldorf

Am 13.11.08 war ich auf dem World Usability Day 2008 Rhein-Ruhr in Düsseldorf und es war zwar eine eher heiße Angelegenheit, vor allem jedoch eine sehr interessante Veranstaltung. Mittlerweile, ich bin ja recht säumig mit der Nachbetrachtung, sind auch fast alle Vorträge online.

Die Vorträge hatten allesamt den unschlagbaren Vorteil, dass sie sich sehr realitätsnah bewegten – vom Abstecher in den Produktkatalog für Elektrorasierer über die Qual der Wahl bei Eierkochern bis zur Usability-Tiefenstudie in Sachen Skype-Nutzung war alles dabei. Dennoch erreichten sie eine gute theoretische und fachliche Tiefe. Überrascht hat mich das Fachpublikum, so was würde man sich im Webstandards- und Barrierefreiheitsbereich auch gerne wünschen. Vielfach fehlte mir dann doch das entsprechende Rüstzeug in Sachen Fachtermini, ich konnte aber dennoch folgen, wenn es um das Ausloten des situativen, familiären Kontextes ging, in dem Eierkocher gebraucht werden. ;) Ich greife hier nur einige der Vorträge heraus:

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[sprungmarker: extern] wieder auf Achse :)

Noch ist das barrierefreie Jahr nicht rum, könnte man sagen. Dabei war wirklich für meine persönliche Spannweite schon ne ganze Menge los: Im Mai die Efa-Tagung in Gelsenkirchen und im September dann der Webkongress in Erlangen. Aber nein: Es geht weiter. :)

Kurz entschlossen den letzten Urlaub an mich gerissen, reise ich nun doch nach Wien zum A-Tag’08 – Die Zukunft ist heute am 21. November. Davor wartet aber auch noch der World Usability Day 2008 Rhein-Ruhr in Düsseldorf am 13. November. Der Multimediatreff würde ja den November quasi gut abschliessen: Web that works am 29. November. Aber da schwanke ich noch, Briefing und Pflichtenheft hab ich sonst die ganze Zeit. ;)

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Nielsen: Brauchen wir noch Sitemaps

Das Lustige an den Nielsen Studien ist zum einen, dass sie fast keiner mehr zur Kenntnis nimmt oder kommentiert im deutschsprachigen Raum, und zum anderen die eigentlich interessanten Details richtig teuer sind. Aber mitunter sind die Ergebnisse in seiner Alertbox auch schon interessant genug, um sich damit näher zu beschäftigen. Was hat es nun auf sich mit der Site Map Usability?

Man möge mir niemals mehr kleine Stichproben vorwerfen, wenn man sich die für die Wiederholungsstudie – die letzte war vor 7 Jahren – zur Sitemap genauer ansieht: 30 Nutzer testen 20 Webseiten. ;)

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Formulare: wie werden Buttons optimal positioniert

Luke Wroblewski & Etre haben eine kleine Studie gemacht: Primary & Secondary Actions in Web Forms. Die Fragestellung war, wie positioniert man am besten für den Nutzer die Buttons in Formularen.

Wichtig dabei ist der Unterschied zwischen primären und sekundären Buttons oder Aktionen. Als primäre Buttons werden jene bezeichnet, die zum Absenden, zum Vollenden des Formulars genutzt werden. Als sekundäre Aktion gelten Buttons wie etwa der Zurück-Button. Gerade die sekundären Aktionen bergen eine gewisse Gefahr ins sich, dass sie den Nutzer verwirren. Um die Positionierung dieser beiden Buttonsvarianten zu testen, wurde ein Test mit Eye-Tracking durchgeführt.

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