Website Award Berlin-Brandenburg 2007: Preise ohne Standards

Und schon wieder eine Preisvergabe an innovative Webseiten: der Website Award Berlin-Brandenburg 2007. Die Frage dabei ist nicht nur, dass die Barrierefreiheit unter den Tisch gekehrt (Quelle:Hauptstadtblog: Wir bloggen Berlin) wird, sondern vor allem, dass diese innovativen Webseiten nicht mal im Ansatz standardkonform sind.

Die Bewertungskriterien des Preises sind in den üblichen schwammigen Begrifflichkeiten gehalten und würden sehr wohl auf standardkonforme Verarbeitung und Barrierefreiheit zielen.

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AAC-Fackel-Online, der Preis und seine schwere Zugänglichkeit

Normalerweise sehe ich mir Webseiten, die für ihr Layout Tabellen und Frames verwenden, gar nicht näher an. In diesem Fall wurde diese Webseite jedoch mit dem at-award 2006 ausgezeichnet und als einzige Webseite mit dem Goldprädikat. Das Projekt heißt AAC-Fackel-Online und setzt die Zeitschrift Fackel von Karl Kraus online um.

Accessibility Blog ParadeDer Preis wird in drei Kriterien vergeben: Inhalt (Nützlichkeit), visuell (Schönheit) und Technik (Korrektheit). Abgesehen davon, dass die Kriterien und deren Ausarbeitung etwas holprig sind, soll ein Projekt, das den Preis in Gold erhält, laut Ausschreibung in mindestens zwei der Kriterien herausragende Leistungen zeigen. Das ACC-Fackel-Online Projekt müsste demnach in den Kriterien Inhalt und visuell hervorragend abschneiden, da für die Technik nur das Prädikat unzureichend vergeben werden kann. Aber sehen wir uns das alles ein wenig genauer an:

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Barrierefreiheit und die Welt der Prüfzeichen in Deutschland

Manche halten es für eine Mogelpackung, andere suchen verzweifelt nach Möglichkeiten, ihre Webseiten hinsichtlich Barrierefreiheit zertifizieren zu lassen.

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Ein interessanter Ausgangspunkt in die Welt der barrierefreien Zertifizierung ist, den Piktogrammen auf den Webseiten zu folgen. Ich beschränke mich diesmal auf Prüfzeichen, die für Deutschland von Bedeutung sind. So findet man die unterschiedlichsten Ansätze und Formen, teils offiziell teils selbst geschneidert. Folgen wir doch einfach mal den unterschiedlichen Piktogrammen und sehen ein wenig unter ihre Haube:

 

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Barrierefreiheit ist kein Geschäft

Ich möchte den Rahmen der Accessbility Blog Parade nutzen, zu der ich eingeladen worden bin, und eher den Vernetzungen nachgehen, als eigene Beiträge beizusteuern.

Accessibility Blog ParadeMaria Putzhuber versucht in ihrem Beitrag “Barrierefreies Web als Geschäftsfeld” einige Probleme im Hinblick auf die Arbeit mit Barrierefreiheit als Geschäftfeld herauszuarbeiten. Ihre Argumente möchte ich noch etwas weiter ausführen.

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