Webfonts in der Praxis – Teil 2 – Beispielfont Lobster

Die letzten Monate des Jahres sind irgendwie immer eher stressig – scheint so ein Naturgesetz zu sein. Daher erst jetzt den zweiten Teil zum Thema Webfonts in der Praxis.

Im ersten Teil ging es darum, sich einen Überblick zu Webfont-Services zu schaffen, im zweiten Teil geht es nun um die konkrete Praxis – egal ob es sich um selbst- oder fremdgehostete Fonts handelt – wie sieht das konkrete Ergebnis aus, wo treten die Probleme auf, auf was muss man acht geben, was kann man noch nachjustieren.

Um es möglichst anschaulich, vergleichbar und einfach zu halten, habe ich die Webfont Lobster ausgewählt. Die Schrift kann man für beide Hosting-Formen nutzen und eignet sich daher gut für Vergleichergebnisse. Verglichen werden:

  • Rendering Engine und Browser (Win – GDI, Direct Write / Mac – Core Text)
  • Webfont-Services wie Google Fonts und Typekit

Ich gehe aber auch auf noch reichlich experimentelle Font-Features ein wie Kerning mit Hilfe von CSS (text-rendering, font-kerning), font-size-adjust oder OpenType Features. Teilweise ist das schon übergreifender implementiert, teilweise kaum wie die OpenType Features, die in geringen Anteilen in aktuellsten Versionen von Firfefox und Webkit laufen sollen (mitunter reicht auch die Alpha- oder Beta-Version dazu nicht). Manches konnte ich nicht nachstellen, obwohl es schon in diesen Versionen laufen sollte.

Webfonts in der Praxis – Teil 2 – Beispielfont Lobster

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2 Antworten auf „Webfonts in der Praxis – Teil 2 – Beispielfont Lobster“

    1. Danke :)

      Der WebFont Loader an sich ist eine gute Sache, weil er einen den Default so layouten lässt, dass der optische Sprung zwischen gewählter Font und Default nicht auffällt. Das hat ähnlich auch sIFR angeboten. Das ist also bekannt und auch sinnvoll. Was Richart Rutter hier vorschlägt halte ich für weniger sinnvoll, unterschiedliches Font-Ladeverhalten durch CSS zu beeinflussen, in dem man die Schrift schlicht versteckt. Das halte ich auch aus nicht barrierefreien Gründen eher für Unfug.
      FOUT – flash of unstyled Text – ist ein Problem, weil jeder Browser anders damit umgeht, aber das kann nicht die Lösung sein.

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