Meine SVG-Machine :)

SVG Animationen als Maschine

Ich mag ja diese nicht mehr allzu neue Welt der Online-Kurse und so habe ich mich an das für mich neue Thema SVG rangewagt. Das W3C hat einen im Herbst angeboten und ich hab ihn durchgezogen.

Durchgezogen ist auch das richtige Wort. Als dann doch Anfängerin zog der Kurs in nur 5 Wochen eine Unmenge an Themen durch. Dazu hatte man stets Teile der Spezifikation, des Online-Materials und des verknappten, vereinfachten Materials durchzuackern. Dann jeweils Hausaufgaben zu erledigen, die sich nicht unbedingt direkt aus dem gerade noch gelesenen Material ergaben. ;) Also schlicht – man war oft ziemlich auf sich allein gestellt.

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Webfonts in der Praxis – Teil 2 – Beispielfont Lobster

Die letzten Monate des Jahres sind irgendwie immer eher stressig – scheint so ein Naturgesetz zu sein. Daher erst jetzt den zweiten Teil zum Thema Webfonts in der Praxis.

Im ersten Teil ging es darum, sich einen Überblick zu Webfont-Services zu schaffen, im zweiten Teil geht es nun um die konkrete Praxis – egal ob es sich um selbst- oder fremdgehostete Fonts handelt – wie sieht das konkrete Ergebnis aus, wo treten die Probleme auf, auf was muss man acht geben, was kann man noch nachjustieren.

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Webfonts in der Praxis: Teil 1 – Auf Fontsuche

Webfonts sind ja nun schon ne ganze Weile präsent, aber wenn es wirklich in der Praxis dann darum geht, die richtige Schrift am richtigen Ort zu finden, kann das mitunter doch auch nicht so ganz einfach sein. Deswegen habe ich mich in meiner Agentur aufgeschwungen, in zwei Teilen die Erkenntnisse in Sachen Webfonts zusammenzustellen und zwischen den widerstreitenden Parteien und Argumenten zu vermitteln.

Im ersten Teil Webfonts in der Praxis – auf Fontsuche geht es darum, welche Möglichkeiten stehen uns zur Verfügung, um eine vom Kunden oder von uns ausgewählte Schrift ins Web zu bringen. Dabei geht es rein um die Fülle der Services, wie Schriften ins Web kommen – sei es durch Selbst- oder Fremdhosting, sei es eine Gratis-Font oder eine kommerzielle. Allein im kommerziellen Bereich sind die Webfont-Services aufgeblüht, doch man sollte mit Vorsicht an die unterschiedlichen Preis-Leistungs-Modelle rangehen. Im zweiten Teil wird es dann ernst: Da teste ich diese ganzen Möglichkeiten auf Webtauglichkeit – ich kann jetzt schon sagen, Typekit wird durchaus auch überschätzt, da nehme ich mich nicht aus.

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Kurz kommentiert: Die "Gestandenheit" des barrierefreien Entwicklers

Alexander Farkas versucht in seinem Artikel WAI-ARIA – Epic Fail (Too much accessibility – good intentions, badly implemented) und vor allem in seiner Serie WAIARIA Epic Fail zu ergründen, warum in der Implementierung von WAI-ARIA doch noch einiges unrund ist.

Kurz kommentiert: Die Implementierung von WAIARIA ist ohne Screenreader-Test zwar machbar, aber wenig sinnvoll. Abgesehen davon zeichnet sich barrierefreie Entwicklung großteils durch das Testen mit Screenreadern aus. WAI-ARIA ist ein aktueller Standard, der von Elementen und Attributen her unterschiedlich gut schon von assistiven Technologien unterstützt wird – das konnte ich vor kurzem bei den Attributen für Formulare feststellen. Es war nicht immer einfach zu entscheiden, liegt es am gewählten Screenreader, Browser oder an einer Kombination von beidem, dass das WAI-ARIA-Attribut nicht vorgelesen wurde. Man hat sich also immer auf dem Laufenden zu halten, was die Implementierungstiefe betrifft, insofern muss man auch mit den aktuellsten Updates arbeiten.

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Fronteers 2009: meine erste Internationale :)

Anfang November habe ich meine erste internationale Konferenz besucht – die Fronteers 09 in Amsterdam. Grund genug auch mal einen kurzen Rückblick zu machen, vor allem weil der erste Konferenztag mal wieder so richtig Lust auf Webentwicklung gemacht hat.

Diese Lust hat auch wettgemacht, dass ich im kleinsten aller möglichen Hotelzimmer einquartiert wurde – 1,5 x 2,5 Meter – immerhin hat das Bett fast das ganze Zimmer ausgefüllt und das WLAN war hervorragend. ;) Amsterdam ist ja von Köln aus dann doch eher ums Eck und man fährt quasi mit der Bahn direkt ins Zentrum. Eine schöne, wenngleich sehr putzige Stadt – wie das Holländische im allgemeinen. Ja, ich mag das Holländische, fahre da ja auch jedes Jahr ans Meer, aber in so engen Kanalstädten find ich es ja immer zu kleinstädtisch. Aber nun zur Konferenz …

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