Rückschau auf 2009 und Ausblick auf 2010

Obwohl ich schon etwas spät dran bin in Sachen Rückschau, finde ich es wichtig, gerade das letzte Jahr damit für mich abzuschliessen und 2010 als eine Art für mich adaptiertes Sabbatical zu nehmen.

Das war 2009 für mich

Buch-Cover Sylvia Egger: Still dialing AliceAuch wenn ich hier vom barrierefreien Thema etwas abschweifen muss, aber nach all den Jahren meines Doppellebens müssen meine Leser auch mal aushalten können, dass sich nicht immer alles um Barrierefreiheit dreht. :) Das letzte Jahr habe ich damit verbracht, mein Buch Still Dialing Alice zu konzipieren, in einem Affenzahn und unter lautstarken Eigenverschwünschungen – nach dem Motto, warum tu ich mir das alles nur an ;) – zu schreiben und dann auch die Druckfahnen mehrfach haarklein durchzugehen – dafür opfert man schon gerne mal seinen gesamten Urlaub an der Küste. ;) Nach einigen Verzögerungen im Druck ging es Ende des Jahres endlich in die Buchhandlungen. Eine kleine Leseprobe für die Mutigen gibt es nun auch: Leseprobe Still Dialing Alice (PDF-Datei, 620 Kb – nicht barrierefrei).

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sprungmarkers Termine 2010

Eigentlich würde vor den Terminen 2010 der Jahresrückblick stehen, aber für Rückblicke nehme ich mir immer noch ein wenig mehr Zeit. Daher habe ich mal die Uhr nach vorne gestellt und die sprungmarker Termine für 2010 schon mal ausgelegt, die man auf der Webseite immer im rechten Bereich aktuell verfolgen kann – aber es wird sich nur im Kleinen noch was ändern, das große Raster sitzt. :)

Februar: transmediale (Berlin)

Da ich arbeitsbedingt Anfang Februar in Berlin sein werde, habe ich mich gleich zur transmediale aufgerafft. Da werde ich dann vom 2.-7.2. Performance, Film, Ausstellung und Konferenz in Sachen Futurity Now genießen – endlich mal wieder ein richtiger medialer Kulturlandschaftsstrich. Vor allem für mich spannend meinen ehemaligen Medientheorie-Professor wieder zusehen – Siegfried Zielinski. Grade erfreut gesehen, dass er erst am Samstag seinen Vortrag hält, freitags wäre das kritisch gewesen, weil ich da ja den ganzen Tag arbeitsbedingt okkupiert bin, aber die haben Long Conversation bis 22:00 Uhr – da kann ich ja danach mich in den Konversations-Chair setzen. Ach so, weiß ja kaum einer, ich habe Medientheorie und -geschichte mit Schwerpunkt Geschichte der Medien studiert, deswegen freu ich mich bannig auf die Ausstellung zur Futura Obscura. Das erinnert mich wieder daran, dass mein Aufsatzentwurf zu Goethes Wahlverwandtschaften und dem Camera-Obscura-Motiv noch immer unfertig in der Schublade liegt. Für mich ist die transmediale quasi wieder eine Rückkehr zu meinen medientheoretischen Wurzeln, die vernachlässige ich derzeit sehr, leider.

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[sprungmarker intern] Ein kleiner Hinweis …

Aus eigenem Entschluss bin ich nun kein Webkraut mehr.

Das liegt vor allem daran, dass die Arbeit für und mit den Webkrauts mir Energie für meine barrierefreie Arbeit immer wieder entzogen hat. Da ich von Haus aus – ich mache ja Vollzeit-Agenturarbeit – wenig Restzeit habe, möchte ich die doch lieber mit dem Thema Barrierefreiheit verbringen, barrierefreie Ansätze weiterentwickeln und mehr praktische Arbeiten hier machen.

Es war trotz allem eine schöne und interessante Arbeit bei den Webkrauts – keine Frage. Natürlich werde ich die Arbeit der Webkrauts auch weiterhin gerne verfolgen und Webstandards waren ja schon immer selbstverständlich für mich, die Beschäftigung damit wird also nicht abreissen.

[sprungmarker] Ein Ausblick

Schön, dass es immer viele Versionen eines Songs gibt, so wie es immer viele Versionen einer Wahrheit gibt, jeder pachtet immer nur seine eigene Parzelle aus. Cry me a river in der Version von Dinah Washington beginnt mit genau dieser Differenz, als sie fragt, wenn sie den Song singe, sollte sie dann so klingen wie das erfolgreiche, erste Vorbild Julie London. Und aus dem Off kommt nur, nein sie solle so klingen wie Dinah Washington.

Abgesehen davon, dass der Song sehr schön Schluss macht mit Geschlechter-Zuweisungen – sie meint etwa, sie könne auch klingen wie eine Lady, aber denke nicht daran -, ist die Interpretation des Songs seine Geschichte, sei es die von Barbara Streisand, die unglaubliche Interpretation von Shirley Bassey oder die einer Geschwindigkeitsüberschreitung von Esther Phillips.

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[sprungmarker intern] RSS Information

Weil ich mir denke, dass nicht alle meiner Leser meine Linkupdates von delicious und/ oder meine Hinweise auf meine externe Veröffentlichungen lesen wollen – für viele ist das dann eine Doppelung -, gibt es jetzt eine RSS-Spaltung. :)

Wer weiterhin alles lesen möchte, braucht nichts zu tun. Wer aber nur ausgesuchte, von mir eingefilterte Informationen beziehen möchte, kann auf den RSS-Feed sprungmarker kompakt wechseln:

http://feeds.feedburner.com/SprungmarkerKompakt