[sprungmarker: extern] wieder auf Achse :)

Noch ist das barrierefreie Jahr nicht rum, könnte man sagen. Dabei war wirklich für meine persönliche Spannweite schon ne ganze Menge los: Im Mai die Efa-Tagung in Gelsenkirchen und im September dann der Webkongress in Erlangen. Aber nein: Es geht weiter. :)

Kurz entschlossen den letzten Urlaub an mich gerissen, reise ich nun doch nach Wien zum A-Tag’08 – Die Zukunft ist heute am 21. November. Davor wartet aber auch noch der World Usability Day 2008 Rhein-Ruhr in Düsseldorf am 13. November. Der Multimediatreff würde ja den November quasi gut abschliessen: Web that works am 29. November. Aber da schwanke ich noch, Briefing und Pflichtenheft hab ich sonst die ganze Zeit. ;)

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Nielsen: Brauchen wir noch Sitemaps

Das Lustige an den Nielsen Studien ist zum einen, dass sie fast keiner mehr zur Kenntnis nimmt oder kommentiert im deutschsprachigen Raum, und zum anderen die eigentlich interessanten Details richtig teuer sind. Aber mitunter sind die Ergebnisse in seiner Alertbox auch schon interessant genug, um sich damit näher zu beschäftigen. Was hat es nun auf sich mit der Site Map Usability?

Man möge mir niemals mehr kleine Stichproben vorwerfen, wenn man sich die für die Wiederholungsstudie – die letzte war vor 7 Jahren – zur Sitemap genauer ansieht: 30 Nutzer testen 20 Webseiten. ;)

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Formulare: wie werden Buttons optimal positioniert

Luke Wroblewski & Etre haben eine kleine Studie gemacht: Primary & Secondary Actions in Web Forms. Die Fragestellung war, wie positioniert man am besten für den Nutzer die Buttons in Formularen.

Wichtig dabei ist der Unterschied zwischen primären und sekundären Buttons oder Aktionen. Als primäre Buttons werden jene bezeichnet, die zum Absenden, zum Vollenden des Formulars genutzt werden. Als sekundäre Aktion gelten Buttons wie etwa der Zurück-Button. Gerade die sekundären Aktionen bergen eine gewisse Gefahr ins sich, dass sie den Nutzer verwirren. Um die Positionierung dieser beiden Buttonsvarianten zu testen, wurde ein Test mit Eye-Tracking durchgeführt.

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CMS: was ist mit der Barrierefreiheit der Benutzeroberfläche?

Eine Frage, die leider viel zu selten gestellt wird: ist das Content Management System (CMS), das man nutzt, auch zugänglich und barrierearm.

456 Berea Street sammelt gerade CMS-Systeme, die auch zugänglich sind.

In my dayjob as a front-end developer I always make sure that whatever CMS we use will at least allow the published content to be accessible and standards compliant. But the admin interface used to publish content is a different matter.

Quelle: Content management systems and accessibility

Stimmt: man wählt den x-ten WYSIWYG-Editor aus, damit publizierte Inhalt des CMS standardkonform ist. Aber die Benutzeroberfläche … Interessant ist auch die Fragestellung, ob Open-Source-Systeme größeren Wert auf Barrierefreiheit und Standards legen als große kommerzielle Systeme.

Nielsen: Zahlen als Ziffern darstellen ist besser

Jakob Nielsen erläutert in seiner jüngsten Alertbox “Show Numbers as Numerals when writing for online readers“, wie Zahlen optimal in Online-Texten eingesetzt werden sollten.

Im Grunde geht Nielsen von einer ganz einfachen Tatsache aus: Der Anwender kommt schneller durch einen Text, wenn etwa Zahlen nicht ausgeschrieben werden, sondern als Ziffern. Da Leser auch Webseiten scannen und sich dabei Überschriften, hervorgehobene Worte, Listen und Links quasi herauspicken, sind auch Zahlen als Ziffern schneller erfass- und lesbar.
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