Access for all: Beispiele zum ALT-Attribut

Ein sehr schöner Artikel zu den Problemen von Screenreadern mit dem ALT-Attribut: Webtest 1*1: Lost in Spacer.

Dem Blinden teilt der Screen Reader in diesem Fall nicht mit, worum es sich bei der Grafik genau handelt. Stattdessen liest er den eben nicht gerade aussagekräftigen Text “__img/gefaess_d3g”.

Quelle: Webtest 1*1: Lost in Spacer

Wie lang kann ein ALT-Attribut sein?

Wie lang kann ein ALT-Attribut sein?

Eine interesante Frage. HTML selbst macht hier wohl keine Einschränkungen, aber aus Sicht der Barrierefreiheit wirft das Probleme auf: So lässt etwa der Screenreader JAWS 6.x nur jeweils Pakete von 125 Zeichen zu, die werden dann auch einzeln vorgelesen, was inhaltlich zu Verwirrung führen kann. Im Grunde sollte das ALT-Attribut ohnehin so knapp wie möglich gehalten werden und nur eine Alternative für das Bild bieten. (Quelle: How long can an “alt” attribute be? – Access IT)

Sinnvoller Gebrauch des ALT-Attributs

Eigentlich ganz einfach – das Befüllen des ALT-Attributs in Bildern. Aber dem ist nur bedingt so.

Auch wenn es sich hier um einen Grundlagenartikel handelt, halte ich ihn trotzdem für sehr lesenswert: Appropriate Use of Alternative Text (WebAIM, via AccessBlog). Vor allem wird systematisch mit unterschiedlichen Beispielen klargemacht, wie das ALT-Attribut in Bildern sinnvoll genutzt werden kann:
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ALT-Attribut: kein Tooltip

ALT-Attribut sollen nicht als Tooltip missverstanden werden.

Lange Jahre – seit wann gibt es eigentlich das TITLE-Attribut (Ah: HTML 4.0) – und lang waren die Jahre mit dem Internet Explorer – war das ALT-Attribut in Bildern fälschlich als Tooltip verwendet worden, erst als man Alternativen hatte (u.a. Netscape), wunderte man sich, warum dieser das ALT-Attribut nicht wie der Internet Explorer anzeigte. ;-)
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