[extern] Technikwürze – Formulare total 1+ 2

Sascha Postner und Daniel Jagszent formulieren es treffend: Auf jeder Webseite sind sie zu finden – Formulare. Und so ist eine richtige Technikwürze daraus geworden: In der ersten Sendung Formulare total 1 geht es vor allem um Usabililty und Design von Formularen, in der zweiten Sendung Formulare total 2 (Barrierefreie Formulare) haben wir uns die Formulare mal ausführlich aus der barrierefreien Perspektive angesehen.

Sascha Postner sprach mich vor einiger Zeit an, ob wir nicht eine Spezialsendung zu Formularen machen sollten. Daniel Jagszent hat sich spontan dazugesellt. Für mich diesmal – weil bald klar war, dass das Thema für eine Sendung zu umfangreich ist – recht intensive Vorarbeit für zwei Sendungen. Für Sendung 1 zur Usability von Formularen hatten wir uns vor allem auf die drei in den letzten zwei Jahren erschienen Bücher von Luke Wroblewski (Web Form Design), Jarrett und Gaffney (Forms that work) und Featherstone, Connell und Bolton (Fancy Form Design) konzentriert. Für Sendung 2 zur Barrierefreiheit von Formularen habe ich mir einen zugleich festen und offenen Rahmen vorgenommen: Es sollten die klassischen Standards für barrierefreie Formulare abgehandelt werden, aber auch – weil mir das immer wichtig ist, einen Schritt über meinen eigenen Tellerrand zu gehen – Aktuelles und Neues einzuarbeiten wie das WCAG 2, einen Ausblick auf HTML 5 und WAIARIA zu machen. Selbst für mich war das mitunter halb Neuland und halb Glaskugel. Um dem auditiven Medium gerecht zu werden und weil Beispiele ja unterstützen, habe ich einige Screenreader-Beispiele mit JAWS und NVDA erstellt.

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Formulare: wie werden Buttons optimal positioniert

Luke Wroblewski & Etre haben eine kleine Studie gemacht: Primary & Secondary Actions in Web Forms. Die Fragestellung war, wie positioniert man am besten für den Nutzer die Buttons in Formularen.

Wichtig dabei ist der Unterschied zwischen primären und sekundären Buttons oder Aktionen. Als primäre Buttons werden jene bezeichnet, die zum Absenden, zum Vollenden des Formulars genutzt werden. Als sekundäre Aktion gelten Buttons wie etwa der Zurück-Button. Gerade die sekundären Aktionen bergen eine gewisse Gefahr ins sich, dass sie den Nutzer verwirren. Um die Positionierung dieser beiden Buttonsvarianten zu testen, wurde ein Test mit Eye-Tracking durchgeführt.

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Wie soll in Formularen das LEGEND-Element optimiert werden? – Web Access Centre Blog

Des Guten zu viel: in Too much accessibility – FIELDSET LEGENDS wird erklärt, warum Screenreader eine gut austarierte LEGEND in Formularen benötigen.

Auch welche Dinge sollte man achten und warum, wenn man in Formularen das LEGEND-Element befüllt. Weil Screenreader wie JAWS den Inhalt der LEGEND vor JEDEM LABEL-Element vorlesen, kann es, wie der Artikel gut an Beispielen erläutert, durchaus zu unsinnigen oder missverständlichen Inhalten kommen. Daher sollte der Inhalt der LEGEND vor allem knapp, relevant für jedes einzelne LABEL und im Textfluss immer noch verständlich sein.

Am besten, so der Vorschlag, sollte man sich schlicht den Inhalt der LEGEND am Schluss noch einmal laut vorlesen. Dann kann man rasch Fehler und Unstimmigkeiten erkennen. Bis dato ist mir nicht aufgefallen, dass JAWS das im Default-Fall nicht deaktiviert hat.

Formulare: Hervorheben der Zeilen sinnvoll?

Functioning Form hat mittels Eye-tracking-Methode untersucht, ob das Hervorheben von Zeilen in Formularen Vorteile für den Anwender bringt.

In “Row Highlights in Web Forms” wird wieder klar, dass es für den Anwender besser und effizienter ist, das Label über das Formfeld zu setzen. Auch wenn – wie Paypal das wohl jetzt anbietet – beim Fokussieren auf ein Formelement dieses farblich hervorgehoben wird, macht es keinen wirklichen Unterschied, ob mit Hervorhebung oder ohne. Der Anwender präferiert eindeutig erstere Methode: Label über dem Formfeld.