Kurz kommentiert: Die "Gestandenheit" des barrierefreien Entwicklers

Alexander Farkas versucht in seinem Artikel WAI-ARIA – Epic Fail (Too much accessibility – good intentions, badly implemented) und vor allem in seiner Serie WAIARIA Epic Fail zu ergründen, warum in der Implementierung von WAI-ARIA doch noch einiges unrund ist.

Kurz kommentiert: Die Implementierung von WAIARIA ist ohne Screenreader-Test zwar machbar, aber wenig sinnvoll. Abgesehen davon zeichnet sich barrierefreie Entwicklung großteils durch das Testen mit Screenreadern aus. WAI-ARIA ist ein aktueller Standard, der von Elementen und Attributen her unterschiedlich gut schon von assistiven Technologien unterstützt wird – das konnte ich vor kurzem bei den Attributen für Formulare feststellen. Es war nicht immer einfach zu entscheiden, liegt es am gewählten Screenreader, Browser oder an einer Kombination von beidem, dass das WAI-ARIA-Attribut nicht vorgelesen wurde. Man hat sich also immer auf dem Laufenden zu halten, was die Implementierungstiefe betrifft, insofern muss man auch mit den aktuellsten Updates arbeiten.

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Fronteers 2009: meine erste Internationale :)

Anfang November habe ich meine erste internationale Konferenz besucht – die Fronteers 09 in Amsterdam. Grund genug auch mal einen kurzen Rückblick zu machen, vor allem weil der erste Konferenztag mal wieder so richtig Lust auf Webentwicklung gemacht hat.

Diese Lust hat auch wettgemacht, dass ich im kleinsten aller möglichen Hotelzimmer einquartiert wurde – 1,5 x 2,5 Meter – immerhin hat das Bett fast das ganze Zimmer ausgefüllt und das WLAN war hervorragend. ;) Amsterdam ist ja von Köln aus dann doch eher ums Eck und man fährt quasi mit der Bahn direkt ins Zentrum. Eine schöne, wenngleich sehr putzige Stadt – wie das Holländische im allgemeinen. Ja, ich mag das Holländische, fahre da ja auch jedes Jahr ans Meer, aber in so engen Kanalstädten find ich es ja immer zu kleinstädtisch. Aber nun zur Konferenz …

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[sprungmarker extern] #twitterticker und die Social-Webstandards-Bewegung

Mein Artikel zur Social-Webstandards-Bewegung {{1}} nun hier in Gänze, erschienen ist er in der zweiten Ausgabe des Webstandards-Magazins:

Was hat die Twittergemeinde in den letzten Wochen bewegt: Man mag es kaum glauben – Webstandards. Wird HTML 5 Standard, lebt XHTML 2 noch, wird Flash wieder zu Grabe getragen und warum nicht einfach auf @font-face setzen.

Der Webstandards-Ninja

Man würde ja meinen, über Wichtigkeit und Einsatz von Webstandards bräuchte man sich nicht mehr wirklich unterhalten. Bürstet man jedoch den twitter-Stream dahingehend durch, ist die Auseinandersetzung mit Webstandards bunt und wie eh und je polarisierend. Der einzig gemeinsame Nenner: Wir alle wissen, dass Webstandards wichtig sind. @firestartr weiß das und schämt sich auch, seine Webseite online zu stellen: Sie geht schlicht konträr dazu. Also sind wir doch wieder da, wo wir angefangen haben: Der Grund, warum wir eine Webstandards-Bewegung haben ist, weil wir (noch immer) keine Webstandards haben (@mollydotcom).

[[1]]Egger, Sylvia: #twitterticker, in: Webstandards-Magazin 02/09, S 6-7[[1]] “[sprungmarker extern] #twitterticker und die Social-Webstandards-Bewegung” weiterlesen

Nicht wirklich alle Wege führen nach Rom – Barrierefreiheit als Nummernrevue

Man könnte an die Kritik des Artikels 10 Ways To Make Your Site Accessible Using Web Standards des Smashing Magazins auf zwei Arten herangehen: einmal mit dem Smashing Magazine und dann mit Webstandards im Mittelpunkt.

Dass alle oder zumindest tausende Wege nach Rom führen, wurde durch die Sammlung um einen Mittelpunkt und gleichzeitig durch die Entfernung von diesem argumentativ festgelegt. Wie sich Platzhirsche und Meme (wichtige Themen) nun mal positionieren. Die erste Herangehensweise setzt das Smashing Magazine in den Mittelpunkt der Kritik, um das sich alles andere positioniert. Gerade als Platzhirsch käme dem Magazin die Rolle zu, einen Artikel, der inhaltlich weder sonderlich strukturiert und noch dazu mit vielen Fehlern behaftet ist, entsprechend zu kommentieren oder zu überarbeiten. Der Artikel wurde bis dato im Bookmarksystem Delicious über 1000 mal gespeichert. Bis heute wurde der Artikel, trotz heftiger Kritik in den Kommentaren, nicht korrigiert.

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