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Tag: 16. Juni 2009

Die Webprärie und ihre Kritik: ein abgehalfterter Blick

Der Deutschen Mulitmedia Awards (DMA) steht weiterhin im Zeichen der Kritik. Nach der Codekritik von Jens Grochtdreis versucht nun Gerrit van Aaken mit Killt die Killer-Websites! die kreative Zunft dort zu packen, wo es ihnen am wehsten tut: bei ihrer Coolness, die sich gerne kreativ verspielt, aber letztlich in ihren Arbeiten zu oft selbst beschränkt.

Man kann Gerrit durchaus nur zustimmen – ich denke jeder von uns hat so seine Erfahrungen mit Kreativen – für mich sind es dann eher die Designer – , die einem gerne täglich auf die wunderbar andere Welt der coolen, hippen Seiten aufmerksam machen. Als wüsste man nicht selbst genau, es gibt auch noch etwas außerhalb von Auftritt xy, Anwendung ab und Microsite def.

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3 Fragen – stöckchenweise :)

Eigentlich neige ich nicht zu derartigen Kettenreaktionen wie diese Fragestaffel-Ambitionen in Blogs. 🙂 Aber so eine offene Fragerunde und ich bin nicht mal angestupst worden dazu, wie es immer so schön im Netzwerk Mixxt heißt. Abgeguckt hab ich mir das Procedere beim Webzeugkoffer: Das 3 Fragezeichen Stöckchen.

Obwohl ich bei Drei ? im Grunde nur an Justus, Peter und Bob denke, finde ich das Konzept ganz lustig. Man stellt 3 Fragen an die Leser und läßt Justus, Peter und Bob einen neuen Fall lösen mit drei neuen Blogs als Ausgangspunkt. Nee – Scherz beiseite – hier meine 3 Fragen aus dem Gebiet der Barrierefreiheit an meine tapfere Leserschaft:

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Techniken des WCAG 2: zu offen angelegt?

456 Berea Street ist ja mittlerweile immer zu wenig präsent, was sehr bedauerlich ist. Aber auch die schmalen eher Aperçus ähnlichen Anmerkungen sind oft noch sehr interessant. Auch die Feststellung, dass die Techniken des WCAG 2 eher kommentierwürdig sind, stimmt durchaus: Do you think a WCAG 2.0 technique can be improved? Let the W3C know.

Für meinen WCAG 2-Artikel für das Webstandards-Magazin hatte ich damit auch eher zu kämpfen. Einerseits gibt es erstmalig ein wunderbar offenes Konzept – die Techniken sind tatsächlich kommentierbar -, andererseits ist das Ergebnis eben Uneindeutigkeit.

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