sprungmarker testet

Ritter der Kommunikation: Schweizer Wettbewerb

Die Ritter der Kommunikation heißt ein Schweizer Wettbewerb, der „Projekte auszeichnet, die einen Beitrag zur Informationsgesellschaft für alle leiten“.

Für die Barrierefreiheit zusätzlich relevant, weil in diesem Jahr Projekte ausgewählt werden sollen, die den „Umgang mit IKT (Informations- und Kommunikationstechnologien, Anm. S.E.), u.a. für Menschen mit Behinderungen, fördern“ (Quelle: Access for all).

Das Ritterliche sich als Motiv zu nehmen, hat ja schon wieder was. Das Mittelalter soll ja immer mal wieder Vorbildfunktion gehabt haben. 😉

BLOCKQUOTE-Element und wo kommt das CITE-Element hin?

Wie man ein längeres Zitat kennzeichnet – mit dem BLOCKQUOTE-Element -, war mir schon klar. Aber die Handhabung, wo die Quelle – das CITE-Element – positioniert wird, ist online in unterschiedlicher Weise zu finden.

[lang_de]Die HTML 4 Spezifikation hilft nicht wirklich weiter, weil dort wird nur das CITE-Attribut vermerkt. Das zeigt der Browser aber so nicht an und die Quelle eines Zitats sollte ja durchaus sichtbar sein. 🙂 So habe ich mich auf barrierefreien Seiten umgesehen, wie die das machen:[/lang_de]

[lang_en]Where should the CITE-element be positioned to name the source of a quotation? Inside or outside the BLOCKQUOTE-element? The HTML specification give no hint. So I decided to check a few websites with focus on accessibility how they do it. 🙂 Mostly they put the source (CITE-element) outside the BLOCKQUOTE-element. But only a few – as the mentioned above – connect both elements this way, more often sites do not even use a BLOCKQUOTE-element, misuse the Q-element or forget to put the CITE-attribute into. The conclusion would be – more or less – to use the CITE-element outside the BLOCKQUOTE-element.[/lang_en]
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Logische Textauszeichnung: das CODE-Element

Ein wenig Fleißarbeit heute und etliche alte Einträge hinsichtlich der logischen Textauszeichnung korrigiert und ergänzt.

Zur logischen Textauszeichnung gehört auch das Kennzeichnen von Quellcode-Elementen bzw. Bezeichnungen, die auf die Quellcode oder Programmebene (mediaevent verwendet den schönen, schon etwas antiquarisch wirkenden Begriff „Computercode“) verweisen. Mit dem CODE-Element läßt sich das realisiseren, falls man innerhalb dieses Elements auch HTML-Klammern verwenden will, muss man diese wie üblich maskieren (öffnende Klammer: <, schließende Klammer: >) (Quelle: mediaevent)
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Der Kunde und sein Word-Heimatgefühl

Jede Strukturierung ist auch mühsam, möchte man anführen. Eine semantische Auszeichnung von Inhalten in HTML durchaus auch. Ja nun – warum auch nicht?!

Ein schönes Zitat lässt sich dazu finden, zu einer durch und auf Word-Verhältnisse beruhenden HTML-Kultur. Aktuellstes Beispiel ist immer noch die Darstellung von HTML-Newslettern in Outlook 2007 auf dem Niveau eines Worddokuments. Auch Kunden leiten die meisten Tätigkeiten in der Arbeit mit Webinhalten von ihren Arbeiten mit Word her. Alles muss immer wie in diesem Word-Programm funktionieren, man ist quasi immer im Nachsimulieren von Word-Verhältnissen. 😉
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HTML 5: eine Verneigung vor allen Unwägbarkeiten und Problemstellen

456 Berea Street startet einen Hilferuf zur Aufrechterhaltung von Barrierefreiheit und Semantik in HTML.

[lang_de]In seinem Aufruf „Help keep accessibility and semantics in HTML“ fordert er die Standard-Gemeinde auf, sich an der Entwicklung von HTML 5 aktiv zu beteiligen.[/lang_de]
[lang_en]Roger Johansson strongly remarks that the current draft for HTML 5 is on its the way against standards, semantic HTML and accessibility. The continued use of old HTML-attributes and elements as I-, B– and FONT-element (for WYSIWYG-editors) is quite unbelievable and is indeed regressive. Accessibility features for data tables (ID-, HEADERS-attributes) are not yet implemented and maybe never. Accessibility tends to be a more or less fluent issue. If they get enough evidence that an accessible feature could be of interest anyhow … . But which interests get evidence? Browser vendors, microsoft with its back-to-the-roots approach in Outlook 2007?[/lang_en]
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Nutzen Sie Netscape 4.03 oder IE 4.01, dann …

Das IOWA Department for the blind gibt entsprechende Hinweise, wie man schnell kontrolliert, ob eine Seite barrierefrei ist.

Leider wird man den Eindruck nicht los, dass die Seite schon etwas älteren Datums ist. 😉

View each page with the images turned off. Does every image have descriptive ALT text? Can you determine the purpose of the image? If you are using Netscape 4.03 or higher or Internet Explorer 4.01 or higher, press the Tab key to move through the links. Can you get to all of the links using the Tab key? Can you determine where the link will take you just by reading the link text?

Quelle: IOWA Department for the blind

Alle HTMLer sind Lügner: Strukturelle Paradoxe

Zur Fragestellung, war HTML bereits in seinen Anfängen barrierefrei (gestellt hat die Frage AlastairC), erhielt ich von Netzarbeit den Hinweis,“dass es HTML in den Anfängen von 1989 nicht um Layout und Gestaltung, sondern um eine strukturelle Darstellung von Inhalten ging.“ (Quelle: Kommentar sprungmarker).

Ich denke, da gilt es zwei Dinge ein wenig zu differenzieren:

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HTML an sich barrierefrei: AlastairC sagt ja

AlastairC geht von einem interessanten Ansatz aus: HTML ist an sich barrierefrei, aber was man daraus macht – u.a. mit Layoutkomponenten, macht es das nicht mehr.

In „Note on Non-HTML formats“ macht er damit einen Unterschied zu anderen Formaten wie Flash und PDF, die an sich schon nicht barrierefrei konzipiert waren und nun zusätzlich nachbearbeitet werden müssen. Das ist eine Art von Metazugang zu HTML, aber ich frage mich doch, ob das nicht einer Überinterpretation von HTML gleich kommt. Wurde HTML wirklich von Anfang an mit dem Blick auf Barrierefreiheit entwickelt?

english abstract: AlastairC emphasis In „Note on Non-HTML formats“ that basic HTML is accessible, but styling for instance adds the barriers. PDF or flash are in its basics not barrier free. But – as I would remark – is HTML really in its basics barrier free?

Accessible Web Awards

Mit dem Biene Preis nicht vergleichbar, aber immerhin auch ein Preis in Sachen Barrierefreiheit: Accessible Web Awards.

Accessibility In Focus is an award campaign created to promote the core idea that having an accessible site does not require dull and boring design.

Quelle: Accessibility in Focus

Es gibt wohl verschiedene Kategorien wie kommerzielles oder karitatives Angebot.